Santiago de Chile
4 09 2010Nach all dem Wein und gegrilltem Fleisch war es an der Zeit die Anden zu überqueren und uns auf nach Chile zu machen dem nächsten Punkt auf unserer Liste. Und wo fängt man folgerichtig an, natürlich in der Hauptstadt des Landes und was kann man sagen, Santiago ist auf jedenfall einen Besuch wert. Und wir hatten auch schon wieder ein tolles Hostel gleich neben einer Ubahnhaltestelle und nur 15 Gehminuten zum Zentrum entfernt gefunden. Wir sind aber auch Glückspilze werdet ihr jetzt sagen!!! Oder einfach nur Alte Traveller Hasen!!!!!
Zu allem Glück hatten wir in Mendoza noch ein Päärchen aus Santiago kennengelernt mit denen wir uns zum Ausgehen verabredeten. Aber sie hatten erst an unserem 2 Tag vor Ort Zeit und so verbrachten wir den ersten Tag mit bummeln und relaxen. Und was uns gleich auf viel hier in Chile, war der andere Look der Leute. Zum einen sehen die Chilenen eher so aus wie man sich die Menschen in Südamerika vorstellt und zum anderen gibt es hier unglaublich viele Fans von guter Musik. Damit meine ich natürlich für alle die meinen Geschmack nicht kennen, Rock, Metall und all den anderen guten Kram. So kam ich mir gleich wieder ein bisschen mehr von Gleichgesinnten umgeben und genoss den Tag in Santiago sehr. Besonders da alles so nett war, die Leute, Polizisten und alle anderen waren stehts so hilfsbereit uns den Weg zu erklären oder eine Lösung für unser Problem zu finden.
Am Abend des zweiten Tags trafen wir uns dann mit Juan und Romina, plus ihrem besten Freund German (hatte nen deutschen Vorfahren!!!!). Erst gings in ein kleines Lokal wo wir mit der lokalen Bierspezialität vertraut gemacht wurden. Bier mit Chili, Pfeffer und Limette drin, dekoriert von einem ordentlichen Salzrand. Ja dass klingt erst einmal seltsam und in der Tat es schmeckt auch seltsam, aber nach einem halben Glas freut man sich schon aufs nächste. Besonders das Brennen des Chilis auf der Zunge und die starke Salznote harmoniert perfekt mit der erfischenden Wirkung des Biers. Und schon überzeugt und selbst beim mixen gerade???? Na wenn nicht werdet ihr an unserem Chile Abend nicht drum kommen.
Danach ging es dann in die Partymeile der Stadt wo wir in einer urigen Kneipe hängen blieben. Erst waren unsere Gastgeber unsicher darüber ob wir mit diesem Styl zufrieden waren ab wir konnten sie davon überzeugen dass seutsche Kneipen in denen wir verkehren keinen Deut besser aussehen und riechen. Hier genossen wir die Atmosphäre und das günstige Bier (warum gibt es bei uns keine Literflaschen???), sowie das ultimative Essen zum Bierabend. Chorilliane ist einfach der Hammer und ich frage mich warum ich die Idee dazu noch nie hatte. Was ist das??? Ganz einfach!!!! Die Grundlage bildet ein Berg aus Pommes der mit Zwiebeln, Würstchen, Fleisch, Ei und etwas Soße übergossen war!!! Klingt eklig, sieht eklig aus, schmeckt aber höllisch gut und tut nach einigen Litern Bier einen perfekten Job. Sollten sie vielleicht mal auf der Wiesen einführen oder im Backstage, wäre bestimmt ein Renner!!!!
Nach dem wir nun satt und ein wenig nüchterner waren zogen wir in eine Kneipe um die Ecke von unserem Hostel. Hier war das Bier noch billiger und wir hatten volle Kontrolle über die Musikbox die mit dem Besten gefüllt war was ich jemals gesehen hatte. Was noch besser war waren nur die anderen Gäste die sogar noch mitsangen und von unserer Auswahl stehts begeistert waren. Hier weiß man gute Musik echt zu schätzen. Leider war dann diese schöne Abend schon zu Ende und wir mussten uns verabschieden. Aber nicht zuvor sich Romina und German als unsere Guides für den nächsten Tag verpflichteten.
Der nächste Tag begann erst mal mit einem tollen Frühstück im Hostel und dann gings mit einem Kater auf zur Stadt Tour mit den beiden. Sie zeigten uns so einiges und machten ihren Job gut, auch wenn man uns allen den Abend zuvor anmerkte. Als wir uns Mittags trennten luden wir unsere neuen Freunde gleich noch auf ein selbst gekochtes Abendessen ein. Und was wird der Boris wohl seinen 3 Chilenen vorgesetzt haben nachdem sie uns so liebevoll in ihre Küche und so eingewiesen hatten??? Natürlich ein Schweinebraten mit Semmelknödeln, die beste Art des kulturellen Austausches ist doch immer ein gelungenes Essen. Und was soll ich sagen, sie haben ihn verschlungen und es blieb nichts übrig. Ja wir bringen die bayrische Küche in die Welt.
Ja und schon war der Besuch in Santiago schon wieder vorbei und wir verabschiedeten uns von 3 neuen Freunden und zogen weiter nach Valparaiso, der Stadt der bunten Häuser.










Danke an alle die uns was zu sagen haben